Volleyball: Meyer macht den Unterschied

Die Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen sind zurück in der Erfolgsspur. Nach zwei Niederlagen in Folge siegte der VfL den TSV Eningen mit 3:1-Sätzen.

Die Verunsicherung nach den beiden Niederlagen in den Topspielen gegen Bad Waldsee und Botnang war den Sindelfingern von Beginn an anzumerken. Ungenau in der Annahme und mit vielen Fehlern in Aufschlag und Angriff luden sie die Gäste zum Gewinn des ersten Satzes ein, die auch dankend annahmen.

Aushilfscoach Benjamin Kindle, der den erkrankten Andrzej Krawczuk vertrat, stellte um und brachte mit Sören Waitz und Magnus Irion einen neuen Außen-Annahme-Riegel, und die Maßnahme fruchtete: Satz zwei wurde souverän gewonnen, ehe man im dritten Durchgang wieder in alte Muster zurückfiel. Kleine Ungenauigkeiten verhalfen den Eningern immer dran zu bleiben, und erst glückliche Aktionen zum Schluss brachten Sindelfingen die 2:1-Satz-Führung.

In Durchgang vier schien wieder die gewohnte Selbstsicherheit in den Aktionen zu stecken, vor allem Thomas Meyer über die Diagonale sowie Magnus Irion zeichneten sich durch gelungene Aktionen aus und führten die Gastgeber zu einem letztlich verdienten 3:1-Sieg.

„Gut, dass jetzt erst einmal Pause ist und wir uns alle ein paar Tage nicht mit Volleyball beschäftigen müssen, um den Kopf frei kriegen zu können“, sagte Mittelblocker Thomas Dörr nach dem Spiel.

VfL Sindelfingen: Jonas Breuer, Alex Horvath, Sören Waitz, Magnus Irion, Thomas Dörr, Nico Dworschak, Matthias Reichenbach, Thomas Meyer, Chris Cartano, Sander Schäfers, Martin Tischhäuser, Benjamin Burkard, Benjamin Kindle

Thomas Meyer (am Schlag) steigerte sich im vierten Satz deutlich und führte Sindelfingen zum 3:1-Sieg gegen Eningen. Bild: Photo 5*

Quelle: SZ-BZ Online