Volleyball: Der VfL ist auf der Überholspur

Volleyball — Regionalliga: VfL Sindelfingen — USC Freiburg 3:2

Die Sindelfinger Volleyballer sind in der Regionalliga auf der Überholsdpur. Eine Woche nach dem 3:0 gegen den USC Konstanz 2 schickten die Schützlinge von Trainer Achmad Hadi den Aufstiegsfavoriten USC Freiburg mit einer 2:3-Niederlage auf die Heimfahrt. Mit dem dritten Saisonsieg rücken die Blau-Weißen auf den fünften Tabelleplatz vor.

Achmad Hadi konnte aus dem Vollen schöpfen und musste sogar vor dem Spiel Routinier Alex Haas aus dem Kader nehmen. Sindelfingen verschlief den Start mal wieder, allerdings stabilisierte sich die Annahme um Libero Magnus Irion schnell und Zuspieler Conrad Darmer setzte seine Angreifer gekonnt in Szene. Ab Mitte des Satzes entwickelte sich eine enge Partie mit wenigen Fehlern auf beiden Seiten des Netzes und so kostete unglückliche Schiedsrichterentscheidung die Heimmannschaft den ersten Satz – 24:26.

Ohne personelle Änderungen starteten beide Mannschaften in Durchgang zwei. Schnell gestaltete sich wieder ein spannendes Spiel mit Highlights auf beiden Seiten. Kleine Unkonzentriertheiten beim Stand von 10:10, als beide Mannschaften mit jeweils 3 Aufschlagfehlern hintereinander glänzten kosteten Zuschauer so wie Ersatzspieler einige Nerven. In der Crunchtime zeigten sich dann vor allem die beiden Mittelblocker Thomas Dörr und Jefferson do Nascimento handlungsstark und setzten mehrere starke Blocks. Schlussendlich beendete Sven Metzger mit einem gefühlvollen Lob den Satz zugunsten des VfL.

In Satz drei fanjden einfache Dankebälle oder sichergeglaubte Abwehrbälle fanden nicht mehr den Weg zum Zuspieler, gleichsam geriet die Annahme in Schwierigkeiten als die Gäste aus dem Breisgau auf wuchtige Sprungaufschläge wechselten. Zu rasch waren die Auszeiten verbraucht und beim Stand von 16:22 war der Glaube an den Satzgewinn dahin.

In der Annahme wurden Irion und Yannik Reich durch Isodoros Dimitroudis und Jonathan Unger ersetzt und der an diesem Tag überzeugenden Thomas Meyer übernahm mehr Verantwortung. Auch die Freiburger wechselten munter durch. Die Hausherren schienen wacher und immer einen Schritt schneller zu sein. Ein kleiner Zwischenspurt zum Stand von 20:16 brachte die Vorentscheidung, durch überlegte Angriffe und Eigenfehler der Gäste ging der Satz verdient mit 25:21 nach Sindelfingen. Der Tiebreak begann furios für den VfL. Starke Aufschläge und aggressives Blockverhalten sicherten eine 3-Punkte Vorsprung zum Seitenwechsel. Schlussendlich war für die Gäste nichts mehr zu holen da die Annahme nicht mehr so stabil stand wie zu Beginn der Partie und die Angreifer des VfL mit aller Gewalt oder mit Gefühl das Spielgerät am Freiburger Block vorbei ins Feld brachten. Am kommenden Sonntag heißt es um 16 Uhr wieder alles auf Anfang für die Herren 1 des VfL Sindelfingen, wenn der Angstgegner aus Bad Waldsee in die Sporthalle Stadtmitte kommt, konnte bisher noch kein Duell gegen die TG Bad Waldsee gewonnen werden.

VfL Sindelfingen: Chris Cartano, Conrad Darmer, Sven Metzger, Magnus Irion, Isidoros Dimitroudis, Jefferson do Nascimento, Thomas Dörr, Timo Breuer, Thomas Meyer, Yannik Reich, Jonathan Unger, Nico Holze, Co-Trainer: Alex Haas, Trainer: Ahmad Hadi

Quelle: SZ/BZ-Online