Volleyball: Der VfL-Express rollt weiter

Sindelfingen ist der Maß aller Dinge in der Volleyball-Oberliga. Auch gegen den TSV Ellwangen setzte der VfL seinen Siegeszug fort und gewann in der Sporthalle Stadtmitte mit 3:0.

So thront der VfL Sindelfingen ganz oben in der Tabelle. Trainer Jürgen Kratzeisen ist allerdings gewarnt: „Man hat es beim letzten Auswärtsspiel gemerkt. Wir müssen immer an unser Leistungsmaximum gehen. Kleine Unkonzentriertheiten werden in dieser Liga sofort bestraft.“ Der Blick geht jetzt schon Richtung Samstag zum nächsten Spitzenspiel. Dann gastiert das Team beim Tabellenzweiten in Eningen.

Dass die Gäste aus Ellwangen sich einiges vorgenommen hatten, war deutlich zu spüren in der Sporthalle Stadtmitte. Als der VfL-Zug aber Fahrt aufnahm, wurde den Gästen doch schnell klar, dass es außer dem Sieg beim Einschlagen nichts Zählbares zu holen gibt. Zu dominant trat die Kratzeisen-Sechs von Beginn auf.

Standesgemäß erzielte Neuzugang Sven Metzger direkt die ersten vier Punkte des Spiels. Sindelfingen, diesmal mit Benjamin Burkard im Zuspiel, spielte variabel im Angriff, und der Annahmeriegel stand sicher. So erspielte man sich eine solide Fünf-Punkte-Führung, die allerdings am Ende kurz aber heftig wackelte. Schlussendlich rettete sich der VfL mit 25:23 ins Ziel.

Satz 2 war dann bereits die Kür. „Da haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Druck im Aufschlag, dominant im Block und klug in der Passauswahl“, zog Coach Kratzeisen sein Fazit. Ein ums andere Mal schlug es bei den Gästen im Feldquadrat ein. Thomas Dörr glänzte mit Aufschlagserien, und in der Abwehr kratze Libero Irion sowie die beiden Außenspieler Horvath und Bubek fast alles vom Boden. Auch die Offensive um Ex-Bundesliga-Spieler Sven Metzger hämmerte den überforderten Gästen die Bälle um die Ohren. Mit 25:10 war der Satz schnell entschieden.

„Es ist immer schwierig, den Druck durchgehend aufrecht zu erhalten. Aber insgesamt haben wir das super gelöst“, fand auch Kapitän Horvath und spielte auf anfängliche Unkonzentriertheiten im dritten Satz an. Bis zur Mitte war es ausgeglichen, doch bevor Hoffnung bei den Gästen aufkam, fand Sindelfingen zu seinem dominanten Spiel zurück und entschied den Satz mit 25:17 und die Partie mit 3:0 für sich.

VfL Sindelfingen: Horvath, Bubek, Waitz, Metzger, Breuer, Dworschak, Dörr, Cartano, Burkard, Schäfers, Irion, Tischhäuser

Außen-Annahme-Spieler Bubek glänzte nicht nur in der Abwehr, sondern auch vorne am Netz Bild: z

Quelle: SZ-BZ Online