Tischtennis: Paukenschlag in Heilbronn

Tischtennis – Verbandsliga: Die Sindelfinger Männer siegen mit 9:6

Ohne die etatmäßige Nummer eins Ivan Takac und ohne Pawel Piotrowski spielten die Sindelfinger Verbandsliga-Männer bei der TSG Heilbronn locker auf – und sorgten mit dem 9:6-Erfolg beim vermeintlichen Favoriten für eine große Überraschung, die einem Befreiungsschlag im Abstiegskampf gleichkam.

„Nach dem doch etwas missglückten Doppelspieltag in der vergangenen Woche zeigte das Team nun die richtige Reaktion“, sagte Abteilungsleiter Carsten Seeger.

Der „Dosenöffner“ war sicherlich der Dreisatzerfolg des Doppels Tim Ackermann/Sven Stolz gegen das Heilbronner Spitzendoppel Michal Pavolka/Dominik Rau, der auch deshalb überraschte, weil Sven Stolz grippegeschwächt nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. In den Einzeln trug sich dann jeder Sindelfinger Akteur in die Punkteränge ein, Petr Machulka gewann am mittleren und ein wiedererstarkter Mika Pickan am hinteren Paarkreuz gleich zweimal.

„Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Einer für alle, alle für einen“, meinte VfL-Neuzugang Tim Ackermann nach der Partie und sprach außerdem von einem „gelungenen Jahresabschluss, der zudem gezeigt hat, welches Potenzial in unserem Team steckt.“

Mit 8:10 Punkten beendet Verbandsliga-Aufsteiger VfL Sindelfingen die Vorrunde auf dem starken fünften Platz, allerdings beträgt der Vorsprung auf Relegationsplatz acht lediglich einen Zähler. In der zweiten Saisonhälfte ist somit weiterhin für Spannung gesorgt.

Die Einzelbilanzen: Ivan Takac 6:8, Tim Ackermann 2:12, Pawel Piotrowski 6:2, Thomas Barth 9:9, Petr Machulka 7:6, Jürgen Beisswanger 3:6, Sven Stolz 10:2, Mika Pickan 8:3, Doppel 12:17.

Bild: Mika Pickan und der VfL Sindelfingen: Kurve bekommen. Bild: Holzapfel

Quelle: SZ/BZ-Online