Tischfußball: Bittere Pille am letzten Spieltag

Tischfußball: Der VfL Sindelfingen steigt aus der 2. Bundesliga ab

Es hat nicht sollen sein. Aufsteiger VfL Sindelfingen konnte am vergangenen Wochenende das Ruder nicht umreisen und muss am Ende die bittere Pille des Abstiegs aus der 2. Tischfussball-Bundesliga schlucken.

Das Team konnte im gesamten Verlauf der Saison keine Konstanz finden und musste auch zum Rückrunden-Auftakt erneut auf diversen Positionen umstellen. Geschuldet war dies unter anderem auch der Tatsache dass die Termine jeweils in den Baden-Württembergischen Ferien liegen.

Als Gruppenvorletzter ging die Mannschaft um Sven Hirt in die letzten vier Gruppenspiele und wurde direkt wieder kalt erwischt. Sowohl gegen den Hamburger TFC als auch Fivebar Hamburg setzte es eine 4:10 Niederlage. Man merkt hier noch deutliche Abstimmungsprobleme, die sich Spiel um Spiel korrigierten, dennoch aber nicht zu einer Stabilität führte. Gegen den DFST Passau dann der erste Saisonsieg, in einem spannenden Finalsatz setze man sich erfolgreich durch und siegte mit 8:6.

Gleiches wiederholte sich auch im letzten Gruppenspiel gegen Nordkinners Schönberg und man konnte vor den Abstiegsspielen nochmals Selbstvertrauen tanken. Im ersten KO Spiel konnte sich der Sieger direkt den Klassenerhalt sichern. Sindelfingen kam hervorragend ins Spiel, führte bereits mit 3:0 Sätzen und hatte mit einer 4:2 Führung im 4.Satz alle Trümpfe in der Hand, doch jener Satz führte zur Wende in der Partie. Der Gegner TSC Fränkisch-Crumbach kämpfte sich zurück drehte den Satz und bekam deutlich Oberwasser, so dass die Sindelfinger kurze Zeit später beim Stand von 5:7 nur noch die Chance auf ein Penaltyschießen hatten. Dies blieb aberverwehrt. In einer engen Partie konnte sich Fränkisch-Crumbach den letzten Satz sichern und siegte mit 8:6.

Um den Klassenerhalt dennoch zu erreichen benötigten die Sindelfinger nun 2 Siege in den noch ausstehenden Partien. Doch gegen den TFC Roden ein ähnliches Bild, die Partie selbst gestaltete sich ähnlich ausgeglichen doch auch hier lag man gegen Ende der Partie mit 5:7 zurück. Die zwischenzeitliche Führung in den entscheidenden letzten Sätzen konnte nicht ins Ziel gebracht werden. Roden drehte die Partie und siegte am Ende verdient mit 8:5. Damit verlässt der VfL nach einem Jahr wieder die Tischfußball-Bundesliga, hat aber die Möglichkeit sich über einen möglichen Meistertitel in der Oberliga und die Aufstiegsrunde im Januar sich erneut zu qualifizieren.

 

Quelle: SZBZ Online

Bild: SZBZ Online