Judo: Der VfL sammelt neun Medaillen

Mit einer umfangreichen Medaillenausbeute sind die Sindelfinger Judo-Kämpferinnen und -Kämpfer der U12-Altersklasse von den in Herrenberg ausgetragenen nordwürttembergischen Einzelmeisterschaften zurückgekehrt.

Gleich neun Medaillenträger kommenvom VfL, hinzu kommen noch sieben Platzierungen unter den ersten Sieben, was ebenfalls die Qualifikation für die Landesmeisterschaften am 11. März in Heilbronn bedeutet.

Über fünf Medaillen und zwei Platzierungen können sich die Kämpferinnen und Kämpfer der Leonberger Judoschule Roman Baur freuen, und auch die Judoabteilung des KSV Holzgerlingen ging nicht leer aus: Einmal Bronze und ein fünfter Platz gab es für die Kämpfer der Schönbuch-Lichtung.

In der Gewichtsklasse bis 26 Kilogramm holte sich der Leonberger Nick Novak die Silbermedaille. Eine Klasse höher – bis 28 Kilogramm – starteten drei VfL-Kämpfer, von denen es lediglich Tilmann Jauß aufs Treppchen schaffte: Er erkämpfte Bronze. Besser für die Sindelfinger lief es in der Gewichtsklasse bis 31 Kilogramm: Leon Koch und Jonathan Schröck kämpften sich in ihren Pools jeweils bis ins Finale.

Und in diesem vereinsinternen Kampf um Gold war es Leon Koch, der nicht lange fackelte und Jonathan Schröck nach kurzer Kampfzeit per Innenschenkelwurf besiegte. Lucas Fuchs und Lucas Hauch, die in dieser Gewichtsklasse ebenfalls für den VfL antraten, landeten jeweils auf dem siebten Platz.

Gold für Sindelfingen gab es auch in der Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm, wo Noah Keller im Finale des Esslinger Felix Dudka deutlich beherrschte. Tristan Schweiger aus Leonberg kam hier noch auf Platz sieben.

Dieselbe Platzierung, allerdings eine Gewichtsklasse höher (bis 37 Kilogramm), erreichte VfL-Kämpfer Ilja Pak. In der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm stand dann wieder ein Sindelfinger Kämpfer im Finale: Niklas Schröck war im Kampf jeder gegen jeden lediglich dem späteren Meister, dem Ludwigsburger Adrian Cosovic, unterlegen und erkämpfte Silber. Robin Weiss vom KSV Esslingen wurde Fünfter. In der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm belegte Enrico Caravaggio den siebten Platz.

Nur schnuppern an der Goldmedaille konnte in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm der Sindelfinger Marvin Sanz. Er hatte sich tapfer ins Finale gegen den Heubacher Denis Stanescu vorgekämpft. Im Kampf um Gold zog er allerdings den Kürzeren und musste mit der Silbermedaille zufrieden sein. Thomas Wonka vom KSV Holzgerlingen kam hier mit einem Sieg im kleinen Finale über den Besigheimer Robert Adler auf den dritten Platz und holte Bronze. Im Schwergewicht tat es Fabio Spindler seinem VfL-Kollegen nach: Er unterlag bei diesen Titelkämpfen lediglich dem Ilsfelder Mika Schönhals und musste mit Silber und Vizemeisterschaft zufrieden sein.

Kleiner als das Feld der U12-Kämpfer war das Feld der Kämpferinnen. Und das wirkte sich auf die Medaillenchancen aus: In der Gewichtsklasse bis 28 Kilogramm erreichte VfL-Kämpferin Laura Krusch die Finalrunde, verlor dort gegen die Backnangerin Luana Castro und belegte Platz drei.

Dieselbe Platzierung erreichte auch die Leonbergerin Divina Almann.

Fünfte Plätze in dieser Gewichtsklasse belegten die Sindelfingerinnen Sofie Gonzales und Friederike Henkel. Eine Klasse höher, bis 30 Kilogramm, sicherte sich die Sindelfingerin Nelly Specht mit einem Sieg im kleinen Finale über die Backnangerin Klara Freya die Bronzemedaille.

Ungeschlagen blieb in der Gewichtsklasse bis 33 Kilogramm die Leonbergerin Coco Baur, die sich mit dem Finalsieg über die Backnangerin Julia Holoch die Goldmedaille erkämpfte. Einen siebten Platz in der Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm sicherte sich VfL-Kämpferin Anna-Lena Thaler, und auf denselben Platz gelangte in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm die Leonbergerin Thurna Tashia. Gold gabs in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm für die Leonbergerin Ruth Albert.

Souverän setzt sich im Halbfinale der Sindelfinger Noah Keller (oben) gegen den Schwieberdinger Noah Weyrauch durch Bild: Vilz

Quelle: SZ-BZ Online