Handball: Vito Cece geht auf Weltreise

Quelle: SZ-BZ Online

Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen haben den Sprung auf Tabellenplatz zwei verpasst. Gegen die Spvgg Mössingen musste sich die Mannschaft von Vito Cece und Jürgen Hornikel vor eigenem Publikum mit 22:29 geschlagen geben.

Nach dem Spiel gegen die Spvgg Mössingen verabschiedete sich Trainer Vito Cece für ein halbes Jahr von seinem Amt. Er begibt sich mit seiner Frau auf eine Weltreise und hätte sich einen „Abschiedssieg“ seiner Mannschaft gewünscht. „Schade, das wäre ein schöner Ausstand gewesen, aber gegen einen der Meisterschaftsfavoriten war nicht mehr drin“, sagte der scheidende Coach der HSG Böblingen/Sindelfingen. Seinen Posten übernimmt ab sofort Spielerin Cornelia Dorschner, die bis zur Rückkehr von Vito Cece Jürgen Hornikel zur Seite stehen wird.

Gegen Mössingen erwischte die HSG einen Start nach Maß und lag nach sieben Minuten mit 4:1 in Führung. Die Gäste glichen aber schon

vier Minuten später zum 5:5 aus, gingen im nächsten Angriff mit 6:5 in Führung und gaben diese im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr ab. Die Gastgeberinnen mühten sich nach Kräften, kämpften sich nach zwischenzeitlichem 6:10-Rückstand auf 9:10 heran, mussten ihrer Aufholjagd aber noch vor der Pause Tribut zollen. Mit einer 13:9-Führung für Mössingen wurden die Seiten gewechselt.

Ein Aufbäumen der HSG erstickten die Gäste nach Wiederanpfiff bereits im Keim und erhöhten schnell auf 17:9. „Egal, was wir auch probiert haben, um sie aus dem Spiel zu nehmen, es hat nicht gefruchtet“, so Vito Cece und Jürgen Hornikel weiter. So musste sich die HSG am Ende mit 22:29 geschlagen geben. „Das ist kein Beinbruch. Wir haben dennoch mit 6:4-Punkten einen sehr guten Saisonstart hingelegt und liegen voll im Soll“, sagte das Trainerduo.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Schroth (im Tor); Turkalj (4 Tore), Horn, Julia Bauer (1), Knoll (2), Köberling, Leibfried (3), Petrova (2), Weinhardt (7/davon 3 Siebenmeter), Maurer (1), Schuler (1), Dorschner, Francisca Bauer (1)

Abschiedsspiel: Vito Cece (links mit Jürgen Hornikel) Bild: Zvizdiç