Handball: Sommer will den Nimbus wahren

Das Derby zwischen der HSG Böblingen/Sindelfingen und der HSG Schönbuch wirft schon seit Wochen seinen Schatten voraus. Heute Abend, ab 19.30 Uhr, stehen sich die beiden Kreisvereine in der Böblinger Murkenbachhalle gegenüber.

„Das wird ein Spektakel“, ist sich Harry Sommer vor dem Duell mit der HSG Schönbuch sicher. Der Coach der HSG Böblingen/Sindelfingen fiebert – wie auch seine Spieler – dem Anpfiff entgegen und freut sich vor allem auf eine „pickepackevolle Halle. Es ist ein Privileg, vor so vielen Zuschauern spielen zu dürfen. Die Atmosphäre wird grandios sein.“

Während seine Mannschaft ein spielfreies Wochenende genießen konnte, waren die Schönbucher gleich zwei Mal im Einsatz – jedoch ohne Erfolg. Das Team von Holger Breitenbacher unterlag sowohl in Schmiden als auch in Flein und rangiert nach der vierten Niederlage in Serie auf dem drittletzten Tabellenplatz. Für die Schönbucher waren es nach zuvor fünf Heimspielen die ersten Auftritte in der Fremde.

Auch heute Abend muss sich die erfahrenere der beiden HSGs in fremder Halle beweisen. Diese Aufgabe wird nicht einfacher, wenn man bedenkt, dass die „BöSis“ bislang alle ihre vier Heimspiele siegreich gestalten konnten. Diesen Nimbus will Harry Sommer unbedingt wahren. „Wir wollen gewinnen und in der erweiterten Spitzengruppe bleiben.“

Dass sich die Teams bereits Anfang September im Pokal gegenüberstanden, hat für Harry Sommer keine Aussagekraft mehr: „Auf beiden Seiten haben einige Spieler gefehlt, daher will ich da keine Schlüsse draus ziehen.“ Wichtiger sei, dass seine Mannschaft vom Anpfiff weg das Derby „konzentriert“ angeht. „Viel wird vom Start abhängen.“ Dass mit Ingo Krämer ein wichtiger Spieler verletzt ausfällt, will Harry Sommer nicht dramatisieren. „Der Fokus bei uns liegt nicht auf einem Spieler, deswegen werden wir auch Ingo ersetzen können. Gegen Fridingen ist uns das auch gelungen.“

Bild: „BöSis“-Spielmacher Frederik Todt wird im Derby gegen die HSG Schönbuch nach dem Ausfall von Ingo Krämer eine Schlüsselrolle zukommen. Bild: Zvizdiç

Quelle: SZ/BZ-Online