Handball: Der Abwehrchef ist zurück

Die dreiwöchige Pause hat gutgetan, nun brennen die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen wieder auf ihren nächsten Einsatz. Der steht heute Abend (19.30 Uhr) in der Sindelfinger Sommerhofenhalle gegen den TSV Köngen an. „Ein gefährlicher Gegner“, weiß HSG-Coach Volker Blumenschein.

Als Tabellenführer strotzen die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen derzeit vor Selbstbewusstsein. „Das dürfen die Jungs auch“, sagt Volker Blumenschein (Bild: Photo 5/A), betont aber auch in schöner Regelmäßigkeit, dass „noch lange nichts entschieden ist. Es warten noch einige heikle Aufgaben auf uns, die erste gleich heute Abend gegen den TSV Köngen“.

Der Tabellenvierte hat in den vergangenen Wochen gut gepunktet und rechnet sich auch in der Sommerhofenhalle einiges aus. Vor allem der Rückraum genügt höheren Ansprüchen. „Spielertrainer Moritz Eisele und Frieder Gänzle dürfen wir auf keinen Fall zur Entfaltung kommen lassen“, warnt Volker Blumenschein. „Beide gehören zu den herausragenden Spielern in dieser Liga.“

In der Abwehr bevorzugt Köngen eine 3:2:1-Deckung. „Die spielen sie ganz aggressiv“, weiß der HSG-Trainer. „Fehler dürfen wir uns nicht allzu viele leisten, denn das Umschaltspiel des TSV ist klasse.“ Deshalb sind in erster Linie Geduld und sauberes Passspiel gefragt. Gut für Blumenschein, dass Markus Schwab in den Kader zurückkehrt. „Markus ist wieder fit, hat voll im Training mitgezogen und freut sich auf sein Comeback.“

Der Abwehrchef ist genau zum richtigen Zeitpunkt zurückgekehrt, warten doch im letzten Saisondrittel noch einige heikle Aufgaben auf die HSG Böblingen/Sindelfingen. „Was bisher war, war die Basis, jetzt gilt es das bislang Erreichte auch noch nach Hause zu bringen“, freut sich Volker Blumenschein auf die kommenden Wochen. Noch neun Spiele bleiben dem am Saisonende zum Drittligisten Horkheim zurückkehrenden Coach der HSG Böblingen/Sindelfingen, um mit seinem Team das ersehnte Ziel klarzumachen: „Jetzt geht es um die Wurst. Die Voraussetzungen sind dabei sehr gut, denn die Lust in der Mannschaft könnte größer nicht sein.“

Quelle: SZ-BZ Online