Handball: Cece-Sieben startet mit Erfolg

Die HSG Böblingen/Sindelfingen II ist mit einem 27:26-Heimerfolg gegen die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell in die Rückrunde gestartet. Mit 13:11-Punkten rangiert die Cece-Sieben auf dem fünften Rang.

Schlusslicht TSV Schönaich verlor mit 25:26 gegen die HSG Schönbuch II.

„Unglaublich, wir geben den Sieg fast noch aus der Hand. Das wäre ganz bitter gewesen“, sagte Marco Cece, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen II, nach dem 27:26 gegen die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell. Die Gastgeber fanden in der Sindelfinger Sommerhofenhalle zunächst überhaupt nicht ins Spiel: Die Landesliga-Reserve lag nach 8 Minuten mit 2:5 und in der 15. Minute mit 5:8 zurück. Zwei Minuten später hatte die HSG zum 8:8 egalisiert. Mit einer 16:14-Pausenführung ging es in die Kabine.

Bis zur 52. Minute, die HSG II lag mit 25:21 vorne, war die Welt aus Sicht der Gastgeber in Ordnung. Dann stottere der Motor gewaltig. So verkürzten die Gäste 40 Sekunden vor Spielende auf 26:27. Die Gastgeber schaukelten den Sieg über die Zeit. „Wir hatten das Spiel absolut im Griff. In der Schlussphase waren die Schiedsrichter auch nicht gerade auf unserer Seite. Davon haben sich die Jungs aus dem Konzept bringen lassen“, sagte Marco Cece.

HSG Böblingen/Sindelfingen II: Welker, Martin Root, Sven Bluthardt, Matthias Root, Bauer, Mieser (3 Tore), Maurer (1), Wankmüller (4), Daniel Bluthardt (7), Abel (1), Fecker (1), Bonhage (4/3 Siebenmeter), Richter (2), Daferner (4)

Der TSV Schönaich steckt nach der 25:26- Niederlage gegen die HSG Schönbuch II weiter im Tabellenkeller. Besonders bitter für Schönaich: Ein Punktgewinn war für den TSV möglich, doch mit dem Schlusspfiff erzielte Stefan Appelrath den umjubelten Siegtreffer für die Gäste. „Ich kann meiner Mannschaft bis auf die letzte Aktion keinen Vorwurf machen, wir haben alles gegeben, immer wieder einen Rückstand aufgeholt. Aber das letzte Tor, und das aus zehn Meter Entfernung, darf einfach nicht passieren, da haben wir uns zu früh gefreut“ sagte Schönaichs Trainer Karsten Zeuschner. „Zum Schluss hatten wir etwas Glück, aber ich denke der Sieg geht für uns in Ordnung“, so Schönbuch II-Trainer Wolfgang Wagner.

TSV Schönaich: Gärtner, Hoffstadt, Mezger, Wendlandt (1), Donie, Kniesz, Gosheger (8), Entzminger (4), Kovacev (1), Kopp, Block, Luburic (1), Atalay (9/4), Blume (1)

Schönbuch II: Schmid, Huber (8/3), Klemmer, Maurer, Rupp (2), Keiner, Großhans, Maier (2), Gauß (2), Dörner (5), Appelrath (3), Horn (4)

Nach zuvor drei Niederlagen in Serie ist die Spvgg Renningen in der Erfolgsspur zurück. Gegen die SG Nebringen/Reusten feierte der Aufsteiger einen 36:23-Kantersieg. Zur Halbzeitpause lagen die Gastgeber mit 17:10 vorne. Auch im zweiten Durchgang ließ die Rankbach-Sieben nicht nach und kam zu dem verdienten 36:23-Heimsieg gegen schwache Nebringer.

Spvgg Renningen: Feucht (1), Scholz, Fleig (2), Meier (1), van Weeren (5), Stein, Vrana, Blech (5), Neef (2), Maisch (7/2), Günther, Tomaszewski (5), Ulrich (5), Klaus (3)

Quelle: SZ-BZ Online