Fußball: Platz 2 ist jetzt in Reichweite

Fußball – Verbandsliga: Löchgau – VfL Sindelfingen (Samstag, 15 Uhr)

In der Verbandsliga steht der letzte Vorrundenspieltag auf dem Programm. Dabei bekommt es der VfL Sindelfingen am Samstag ab 15 Uhr auswärts mit dem FV Löchgau zu tun. Die Mannschaft von Maik Schütt könnte da sogar auf den zweiten Rang vorspringen.

Vor zwei Jahren absolvierte der VfL Sindelfingen die beste Verbandsliga-Halbserie unter der Ägide von Maik Schütt. Teilweise grüßte der VfL von der Tabellenspitze und beendete die Vorrunde mit 30 Punkten. Diesen Wert können die Sindelfinger dieses Mal zwar nicht mehr erreichen, aber auch die noch möglichen 27 Zähler wären Ausdruck genug, wie exzellent rund ums Floschenstadion gearbeitet wird.

Damit das klappt, müsste der VfL in Löchgau gewinnen. Sofern die Konkurrenz in den Parallelpartien mitspielt, könnten die Sindelfinger sogar auf Tabellenplatz zwei springen. Das wiederum interessiert Maik Schütt nur am Rande. „Ich wünsche mir einfach nur, dass wir am späten Samstagnachmittag 27 Punkte auf dem Konto haben“, sagt der VfL-Trainer. „Das ist das Einzige, was wir beeinflussen können.“

Bloß nicht nachlassen

Damit das klappt, müsse seine Mannschaft eine Schippe drauflegen. Über den 4:1-Sieg gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen hatte sich Maik Schütt gefreut, sah aber gleichzeitig reichlich Verbesserungsbedarf. „Die Passivität nach der frühen 3:0-Führung hat mir nicht geschmeckt. In dieser Phase sind wir zu sehr in der eigenen Spielhälfte gestanden und sind auch nach zwei klasse Paraden von David Kocyba nicht aufgewacht. Erst musste der Gegentreffer fallen, dass wir wieder aktiver wurden.“ Was Maik Schütt sehr gut gefiel, ist die neu gewonnene Effizienz seines Teams. „Diese Kaltschnäuzigkeit habe ich lange vermisst.“ Das wiederum liege am Selbstvertrauen, welches sein Team getankt habe. „Mit jedem positiven Ergebnis wächst der Glaube an die eigenen Stärken.“

16 von möglichen 18 Punkten hat der VfL in den vergangenen sechs Spielen gesammelt. Diese positive Serie will Maik Schütt nun auch in Löchgau fortführen. Nicht, ohne seine Spieler vor dem Tabellenvorletzten zu warnen. „Löchgau braucht jeden Punkt, deshalb müssen wir mit der richtigen Einstellung herangehen. Der Gegner ist gefährlich, weil er angeschlagen ist.“ Allerdings sei der Aufsteiger verunsichert. In der Zeitspanne, in der die Sindelfinger 16 Punkte sammelten, verbuchte Löchgau nur einen mickrigen Zähler. „Wir wollen den Gegner ganz sicher nicht aufbauen“, erwartet Maik Schütt Vollgas von seiner Elf.

Personell kann der Sindelfinger Trainer bis auf Lars Jäger aus dem Vollen schöpfen. Zurück im Kader ist nach seinem Urlaub wieder Innenverteidiger Frederick Mohr. „Der Konkurrenzkampf um die elf Plätze in der Stammformation ist in vollem Gange“, ist Maik Schütt begeistert. „Mir imponiert am meisten, dass die Spieler, die nur Ersatz sind, voll mitziehen und nicht beleidigt sind. Nur so kann man gemeinsam Erfolg haben.“