Fußball: Neuzugang für Sindelfingen

Fußball – Verbandsliga: Der VfL empfängt am Samstag Essingen

Der Verbandsligist VfL Sindelfingen heißt einen Neuzugang willkommen. Samuel Mayer, ehemaliger Jugendspieler des VfB Stuttgart, hat sich nach seiner Zeit beim US-Collegeteam der Georgia Southern Eagles den Blau-Weißen angeschlossen und steht im Heimspiel gegen den TSV Essingen vor seinem Debüt.

Bevor Maik Schütt (Bild: automotorart/A) im Sommer 2014 beim VfL Sindelfingen anheuerte, trainierte er ein Jahr lang die C-Junioren des VfB Stuttgart. In seinem damaligen Kader stand unter anderem Samuel Mayer, der nach einem Jahr des Studiums in den USA nun wieder in die Heimat zurückgekehrt ist. „Wir standen immer mal wieder in Kontakt“, bestätigt Maik Schütt. „Samuel stand zur Verfügung, hat bei uns angefragt, dann mittrainiert, und schließlich sind wir uns auch schnell einig geworden.“ Und der Neue kommt dem Sindelfinger Coach aufgrund der jüngsten Verletzungswelle im Kader wie gerufen. „Mit Samuel fangen wir die Ausfälle von Daniel Kniesel und Lars Jäger etwas auf.“

Ob der 20-Jährige am Samstag im Heimspiel gegen den TSV Essingen gleich in die Startformation durchrutscht, glaubt Maik Schütt aber noch nicht. „Samuel muss erst noch richtig fit werden und dann auch seine Mitspieler kennenlernen. In den ersten Trainingseinheiten sah das aber schon ziemlich gut aus.“ Der VfL-Coach bezeichnet seinen Neuzugang als „intelligenten Fußballer, der auf der Sechser- oder Achterposition groß geworden ist.“ Auf einer dieser Positionen verrichtet auch Florian Feigl seine Arbeit, der beim Spiel in Wangen krank passen musste, nun aber wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist und gegen Essingen seine angestammte Rolle im defensiven Mittelfeld der Sindelfinger einnehmen wird.

Dabei dürfen sich Florian Feigl und seine Mitstreiter sogleich auf einen Haufen Arbeit einstellen, denn mit dem TSV gastiert das beste Team der Rückrunde im Floschenstadion. „Eine überragend besetzte Mannschaft, gespickt mit etlichen Akteuren, die früher höherklassig gespielt haben“, weiß Maik Schütt. Angst hat der VfL-Trainer dennoch nicht. Muss er auch gar nicht, denn seine Mannschaft hinterlässt seit der Winterpause einen sehr stabilen Eindruck. Vor allem mit der Defensivarbeit ist Maik Schütt zufrieden: „Da muss auch Essingen erst mal durchkommen“, sagt er selbstbewusst.

Extra-Lob für Glotzmann

Durch den Ausfall von Lars Jäger wird Torjäger Oliver Glotzmann am Samstag wieder in die Spitze rücken. Von seinem Coach bekam er im Nachgang des Wangener Spiels noch ein Extra-Lob: „Oli hat sich ohne Murren in den Dienst der Mannschaft gestellt und auf der Halbposition hinter Lars gespielt.“ Sein Torekonto konnte er beim 0:0 zwar nicht weiter auffüllen, will Selbiges nun aber gegen Essingen nachholen.

Wen Maik Schütt für Lars Jäger in die Startelf schieben wird, lässt er noch offen. André Simao feierte in Wangen sein Startelf-Debüt, überzeugte aber nur bedingt. „André hat noch Probleme mit der Körperlichkeit im Erwachsenenbereich.“ Ein weiterer Kandidat für den freien Posten ist Armin Zukic, der nach seiner Fersenprellung in Wangen ein 35-minütiges Comeback feierte. „Armin wäre unter normalen Umständen gesetzt“, so Maik Schütt. „Aber er ist noch nicht ganz fit.“

Im Hinspiel in Essingen entführte der VfL beim 2:2 einen Zähler. Drei sollen es, so der VfL-Coach, am Samstag werden. Dafür müsse sein Team das „überragende Umschaltspiel der Essinger unterbinden. Das Bemerkenswerte ist, dass die TSV-Spieler das alles im Vollsprint machen. Da müssen wir höllisch aufpassen.“ Dennoch ist Maik Schütt nicht bange. Zuversicht zieht er aus den letzten direkten Duellen: „Essingen hat hier in den letzten drei Jahren nicht gewonnen. Diese Serie wollen wir ausbauen.“

 

Quelle: SZBZ Online

Bild: (Bild: automotorart/A)