Fußball (Männer): Die Suche nach dem Ausgang

Das Wasser steht den Fußballern des VfL Sindelfingen in der Verbandsliga noch nicht bis zum Hals. Dennoch sucht die Mannschaft von Maik Schütt nach fünf Niederlagen in Serie den Ausgang aus dieser Negativspirale. Gegen den Abstiegskandidaten FC Wangen soll morgen Nachmittag die Wende zum Guten erfolgen.

Zehn Punkte Vorsprung hat der VfL Sindelfingen auf den unteren Relegationsplatz. Dass der VfL überhaupt auf die Abstiegsränge schauen muss, hat er sich aufgrund von fünf Niederlagen nach der Winterpause selbst zuzuschreiben. Aber trotz der Negativserie waren die Leistungen zufriedenstellend. „In der Verbandsliga bekommt man keinen einzigen Punkt einfach so geschenkt“, weiß Thomas Dietsche aus Erfahrung. „Deshalb müssen wir uns den Erfolg eben auch mal erzwingen.“

Den besten Zeitpunkt dazu sieht der Sportliche Leiter des VfL morgen Nachmittag gekommen. Gegen den FC Wangen, der derzeit den unteren Relegationsplatz belegt, sollen die ersten Zähler im Jahr 2017 eingefahren werden: „Wangen hat zuletzt mit guten Spielen seine Ausgangsposition im Abstiegskampf deutlich verbessert. Die werden auch bei uns nicht klein beigeben.“ Er rechnet beim Gegner mit einer rustikaleren Art des Auftretens: „Die Stärken von Wangen liegen im läuferischen und kämpferischen Bereich. Deshalb wird in unserem Spiel eine gute Staffelung vonnöten sein.“

Die personelle Situation hat sich im Sindelfinger Kader leicht gebessert. Kapitän Daniel Kniesel scheint nach seiner Oberschenkelverletzung wieder fit und wird voraussichtlich seine Position im defensiven Mittelfeld einnehmen. Umso wichtiger, da sein Ersatzmann Raphael Molitor im Training umknickte und ausfallen wird. „Raphael hat eine Bänderdehnung, vielleicht sogar einen Riss“, so Thomas Dietsche. Ebenfalls nicht mit dabei ist Frederick Mohr, der sich mit einer Oberschenkelblessur herumschlägt. „Aber wer auch immer auflaufen wird, es wird morgen zur Sache gehen“, erwartet Thomas Dietsche einen heißen Tanz.

Den Gegner will der Sportliche Leiter „mit präzisen Pässen und vor allem mit hohem Tempo im Passspiel“ knacken. „Wangen wird offensiver agieren müssen als ihnen lieb ist, denn sie müssen gewinnen. Das wird uns Räume bieten, die wir nutzen wollen“, so Thomas Dietsche weiter. Dass der VfL derzeit wenig Torgefahr ausstrahlt, bereitet ihm noch keine Sorgen: „Der Knoten bei Oliver Glotzmann und Armin Zukic wird auch wieder platzen. Vielleicht schon morgen gegen Wangen. Das wäre genau der richtige Moment.“

Quelle: SZ-BZ Online