Fußball (Männer): Der Blick geht nach vorne

Quelle: SZ-BZ Online

Das 0:8 im Spitzenspiel bei Tabellenführer SGV Freiberg ist abgehakt bei Fußball-Verbandsligist VfL Sindelfingen. Der Blick bei den Blau-Weißen geht nach vorne und da wartet am Samstag das Heimspiel gegen den FC Albstadt.

So eine deftige Niederlage schüttelt man nicht so leicht aus den Kleidern. Für VfL-Coach Maik Schütt war es die deutlichste Schlappe in seiner gesamten Karriere. „Das tat richtig weh. Doch man darf nicht vergessen, dass wir eine ganz andere Zielsetzung als Freiberg haben“, sagt der Sindelfinger Trainer.

Im Spitzenspiel machte sich zudem das Fehlen von Daniel Kniesel im zentralen defensiven Mittelfeld negativ bemerkbar. Schütt: „Da hatten wir ein richtiges Problem.“ Der Kapitän wird voraussichtlich in diesem Jahr wegen seiner Oberschenkel-Verletzung kein Spiel mehr bestreiten können (die SZ/BZ berichtete). Neben Thorsten Schneider und Roberto Klug bereits der dritte Leistungsträger, auf den Sindelfingen längerfristig verzichten muss.

Gegen Albstadt muss es daher am Samstag der Kader richten, der in Freiberg unterging. Mahmut Yorulmaz machte am Wochenende mit zwei Toren bei der zweiten Mannschaft auf sich aufmerksam, doch er

 ist für den Verbandsliga-Kader noch keine Alternative. „Mahmut hat seit Sommer eine Trainingsbeteiligung von gerade mal 30 Prozent“, sagt Maik Schütt. Auch der ebenfalls lange verletzte Endrit Syla ist kein Thema für Albstadt.

„Das ist ein ganz unangenehmer Gegner. Die Mannschaft steht sehr kompakt und schaltet gut um“, so der Sindelfinger Trainer über den Tabellenneunten. „Wir wollen aber unbedingt unser Heimspiel gewinnen.“ Frederik Mohr wird dabei nicht mithelfen können, erst ist am Samstag privat verhindert.

Der restliche Kader brennt aber auf Wiedergutmachung. Maik Schütt: „Die Spieler sind sehr selbstkritisch. Da war im Training richtig Zug drin.“ Dort mischt seit einigen Wochen auch wieder Martin Frick mit. Der Ex-Metzinger wollte sich eigentlich aufs Studium konzentrieren.

Er wird wie Daniel Kniesel, Roberto Klug und Thorsten Schneider am Samstag die Daumen drücken. „In der Verbandsliga kann von Platz zwei bis 15 jeder gegen jeden gewinnen“, sagt Maik Schütt. Mit einem Dreier am Samstag könnte der VfL könnte der VfL die 0:8-Schmach von Freiberg verblassen lassen. Schließlich geht der Blick bei den Blau-Weißen nach vorne. Spielbeginn im Floschenstadion ist am Samstag um 16 Uhr.

Armin Zukic und seine Teamkollegen haben noch an der 0:8-Pleite im Spitzenspiel zu knabbern. Bild: Photo 5/A